Kapitel 3 · 28.–30. September 2026 · Glauburg

Drei Tage. Fünf Laptops. Ein Haus.

Ihr habt uns im August den Sprint freigegeben. Wir haben uns in ein Haus eingeschlossen, ohne Termine, ohne Tagesgeschäft, und so gearbeitet, wie wir es in der Bank noch nie getan haben.

Alle fünf mit Laptops auf Sesseln und Sofa unter dem Dach
Tag 1, 11:54 Uhr: Start unterm Dach, fünf Laptops.
Das Team am gedeckten Tisch vor dem Abendessen
Tag 1, 17 Uhr: Abendessen am Arbeitstisch.
Alle fünf Teammitglieder abends am Tisch mit ihren Laptops
Tag 2, 20:28 Uhr: alle fünf noch an den Laptops.
Das Team von hinten, vorne die Leinwand mit dem Beamer
Tag 1, 11:56 Uhr: Kickoff am Beamer.
Das Team spielt abends Billard
Tag 1, abends: Billard statt Feierabendverkehr.
Das Projektteam mit Laptops auf dem Sofa unter dem Beamer
Tag 3, 7:37 Uhr: Abstimmung unterm Dach, unsere zweite Arbeitsecke im Haus.
Selfie des Teams draußen am Glauberg
Tag 2, Mittagspause: kurz raus an den Glauberg.
Die Grundlage

Wir sind nicht mit einer leeren Seite gestartet.

Zwischen den Workshops haben wir Gesprächsnotizen, die wörtlichen Transkripte aus dem Hühnerhof und unsere Arbeitsunterlagen zusammengeführt. Ins Haus haben wir eine umfangreiche fachliche Anforderungsdatei mitgebracht, gegliedert nach genau dem Ebenen-Schema, nach dem wir anschließend entwickelt haben.

Unser Fachwissen und diese Dokumentation waren der Grund, warum wir so früh und so schnell in die Entwicklung einsteigen konnten. Während der Entwicklung ist die Dokumentation weitergewachsen.

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So haben wir gearbeitet

Was dieses Format anders gemacht hat

Eingeschlossen, im besten Sinn

Drei volle Tage an einem Ort, ohne Meetings und Postfach. Fragen wurden über den Tisch geklärt, nicht in der nächsten Abstimmungsrunde.

Zum Start: eine Ebene je Person

Beleglogik (Mathias), Beziehungsebene (Max), Architektur (Stefan), Backend (Dominik), Frontend (Kai). Jede Ebene mit Owner und Sparringspartner, parallel statt nacheinander. So stand das Fundament nach drei Tagen.

KI als sechstes Teammitglied

Programmieren, dokumentieren und testen in einem Schritt. Je Ebene ein KI-Experte als Sparringspartner, der Fachwissen abfragt und in Code und Doku übersetzt.

Ein gemeinsames Gedächtnis

Ein GitHub-Repository mit Board, Issues und Reviews. Jede Entscheidung steht im Entscheidungslog, jede Annahme ist nachlesbar, nichts liegt nur in einem Kopf.

Was daraus entstanden ist

Drei Tage Grundstein, vier Wochen weitergebaut

480Änderungen am Code seit dem 28.09.
200+Aufgaben als Issues erfasst und abgearbeitet
189Pull Requests mit Review übernommen
1.100+automatisierte Tests
100Schnittstellen (API-Endpunkte)
~300Seiten Fachlogik und Dokumentation
5Releasenotes, eine je Woche

Stand 29.10.2026, alle Werte aus dem gemeinsamen Repository. Seiten: rund 107.000 Wörter Fachdokumentation je Ebene, Entscheidungslog und Schnittstellenbeschreibung, gerechnet mit 350 Wörtern je A4-Seite. Alles mit synthetischen Testdaten, außerhalb der Bankumgebung.

Unsere wichtigste Erkenntnis zur Zusammenarbeit

Für den Start: Ebenen

Jeder hatte seine Ebene. Das hat am Anfang Orientierung gegeben: klare Zuständigkeit, kein Durcheinander, ein tragfähiges Fundament in drei Tagen.

Danach: Features

Im Weiterbauen haben wir umgestellt: Entwickelt wird je Feature, quer durch alle Ebenen. Bei größeren Fragen setzt der Owner seiner Ebene weiterhin den Hut auf.

Was wir mitnehmen
Nach dem 30.09. sind wir zurück ins Tagesgeschäft und haben nebenher weitergebaut. Die drei Tage im Haus haben dafür das Fundament gelegt: Wer einmal so gearbeitet hat, will es wieder tun.

Wie Dokumentation und Code gewachsen sind

Vom Auftrag bis heute im Zeitraffer, im Workshop Stunde für Stunde.

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