Ihr habt uns im August den Sprint freigegeben. Wir haben uns in ein Haus eingeschlossen, ohne Termine, ohne Tagesgeschäft, und so gearbeitet, wie wir es in der Bank noch nie getan haben.
Zwischen den Workshops haben wir Gesprächsnotizen, die wörtlichen Transkripte aus dem Hühnerhof und unsere Arbeitsunterlagen zusammengeführt. Ins Haus haben wir eine umfangreiche fachliche Anforderungsdatei mitgebracht, gegliedert nach genau dem Ebenen-Schema, nach dem wir anschließend entwickelt haben.
Unser Fachwissen und diese Dokumentation waren der Grund, warum wir so früh und so schnell in die Entwicklung einsteigen konnten. Während der Entwicklung ist die Dokumentation weitergewachsen.
Drei volle Tage an einem Ort, ohne Meetings und Postfach. Fragen wurden über den Tisch geklärt, nicht in der nächsten Abstimmungsrunde.
Beleglogik (Mathias), Beziehungsebene (Max), Architektur (Stefan), Backend (Dominik), Frontend (Kai). Jede Ebene mit Owner und Sparringspartner, parallel statt nacheinander. So stand das Fundament nach drei Tagen.
Programmieren, dokumentieren und testen in einem Schritt. Je Ebene ein KI-Experte als Sparringspartner, der Fachwissen abfragt und in Code und Doku übersetzt.
Ein GitHub-Repository mit Board, Issues und Reviews. Jede Entscheidung steht im Entscheidungslog, jede Annahme ist nachlesbar, nichts liegt nur in einem Kopf.
Stand 29.10.2026, alle Werte aus dem gemeinsamen Repository. Seiten: rund 107.000 Wörter Fachdokumentation je Ebene, Entscheidungslog und Schnittstellenbeschreibung, gerechnet mit 350 Wörtern je A4-Seite. Alles mit synthetischen Testdaten, außerhalb der Bankumgebung.
Jeder hatte seine Ebene. Das hat am Anfang Orientierung gegeben: klare Zuständigkeit, kein Durcheinander, ein tragfähiges Fundament in drei Tagen.
Im Weiterbauen haben wir umgestellt: Entwickelt wird je Feature, quer durch alle Ebenen. Bei größeren Fragen setzt der Owner seiner Ebene weiterhin den Hut auf.
Vom Auftrag bis heute im Zeitraffer, im Workshop Stunde für Stunde.