Dieselben Kacheln wie auf unserer Ausblick-Seite vom 20.08. Durchgestrichen steht, was wir zugesagt haben, darunter, was daraus geworden ist.
Ein klickbarer MVP statt einer weiteren Folie.
Mehr als klickbar: eine lauffähige Plattform mit vier Rollensichten und zwei Mandanten. Ihr habt sie gerade gesehen.
Eine einheitliche Struktur für Teilnehmer, Belege, Konditionen und Zahlungen.
Ein gemeinsames Modell für Teilnehmer, Stammnummern, Belege, versionierte Konditionen, Aliase und Beziehungseinschränkungen. Zahlungen sind bewusst noch nicht abgebildet.
Mindestens ein Eingangskanal, beispielhaft verarbeitet und ausgespielt.
Drei Eingangswege (Upload, E-Mail, Schnittstelle) für XRechnung und ZUGFeRD, ausgespielt über Portal und API.
Eine ehrliche Einschätzung, wie komplex die Umsetzung wirklich ist.
Der fachliche Kern (Zuordnung, Anreicherung, Klärung) ist in Wochen baubar. Der eigentliche Aufwand liegt im Weg in den Betrieb (siehe unten).
Was wir selbst bauen und was wir zukaufen, wird sichtbar.
Selbst gebaut: Business Engine, Resolver, Portal. Standard genutzt: Datenbank, E-Mail, PDF-Anzeige, KI per Schnittstelle. Offen für Partner: Zahlungsverkehr, Delkredere, Archiv.
Eine belastbare Basis für einen weiteren Sprint oder eine Beauftragung.
Diese Präsentation, dazu ein Repository mit Entscheidungslog, Dokumentation je Ebene und wöchentlichen Releasenotes.
API First / UI Second. Das Portal ist nur einer von mehreren gleichwertigen Wegen.
Gemeinsam festgelegt und umgesetzt: 100 Schnittstellen, das Portal nutzt keine anderen. Der ERP-Simulator reicht Rechnungen über dieselbe Schnittstelle ein, deshalb konnten wir ihn überhaupt bauen.
Alle Schnittstellen auf einen Blick: Architektur-Poster (PDF) →
Einschätzung des Projektteams, zur Diskussion gestellt.
Programmieren, dokumentieren und testen in einem Schritt: zukunftsfähig?
Ja, mit Leitplanken. Die wichtigste Zutat ist das fachliche Know-how: Wer genau weiß, was er fachlich will, kommt mit KI schnell ans Ziel. Die KI hilft bei der Umsetzung, aber das Ziel muss klar sein. Code, Tests und Dokumentation entstehen gemeinsam, die Verantwortung bleibt beim Menschen.
Welche heutigen Dienstleister können ersetzt werden?
Für die Fachlogik haben wir keinen gebraucht. Zuordnung, Konditionen und Klärung lassen sich in eigener Hand entwickeln. Für Betrieb, Rechenzentrum und Zahlungsverkehr bleiben Partner nötig.
Betrieb: Rechenzentrum, Überwachung, Notfallkonzept und ein Team, das Verantwortung für die Software übernimmt.
Sicherheit und Regulatorik: Penetrationstest, Berechtigungskonzept, DORA, MaRisk, DSGVO, Auslagerungsfragen.
Anbindung: Zahlungsverkehr, Delkredere und Buchhaltung.
Fachlicher Umfang: Wir haben den Grundstein gelegt. Der Software fehlen aber noch viele fachliche Funktionen, bis sie den Alltag einer Zentralregulierung abdeckt.
Regulatorisch konforme Entwicklung: Wir haben mit Claude Code entwickelt. Als Bank dürfen wir das wegen DORA so nicht betreiben, für den Ernstfall braucht es eine zugelassene Entwicklungsumgebung.
Vibe-Coding braucht einen Prozess: Wir haben die Ergebnisse angeschaut und getestet, aber nicht jede Zeile gelesen. Für den Betrieb braucht es einen festen Prüfprozess und ein bewusst gesetztes Maß an Vertrauen in die KI.
Strukturen: Unsere heutigen Freigabe- und Entwicklungsprozesse sind nicht für Software gebaut, die in Wochen entsteht.
Wir sehen fünf Wege. Welcher es wird, entscheidet ihr.